Kupfer

Chemisches Symbol Cu (von lat. cuprum)

Metallisches chemisches Element aus der I. Nebengruppe des Periodensystems der chemischen Elemente, Ordnungszahl 29; Dichte 8,96 g/cm3; Schmelzpunkt 1083,4 °C.

Das rötlich glänzende, weiche und sehr dehnbare Metall ist (nach Silber) der beste Strom- und Wärmeleiter.
Die charakteristische natürliche grüne Oberfläche, die sich in feuchter Umgebungsluft auf Kupfer bildet, ist als Patina bekannt.

Diese Patina schützt das darunter liegende Kupfer vor weiterer Korrosion, daher ist Kupfer für die Abdeckung von Türmen und Dächern sowie für Fassadenbekleidungen gut geeignet
Kupfer wird auf pyrometallurgischem Weg durch Rösten zusammen mit Eisenmineralien gewonnen. Nach der Raffination (Oxidation der Fremdbestandteile mit Luft) erhält man das Garkupfer. Besonders reines Kupfer wird durch Elektrolyse gewonnen; elektrolytisches Kupfer enthält einen Kupferanteil von 99,95 %. Die wichtigsten Kupferminerale sind Kupferkies, Kupferglanz und Cuprit.

Mit Zink, Zinn, Nickel, Eisen, Aluminium, Mangan, Silicium, Platin u.a. lassen sich Kupferlegierungen wie:
Bronze, Messing und Neusilber herstellen.

Recycling
So nennt man die Technik der Wiederverwendung von Abfällen, Nebenprodukten oder verbrauchten Endprodukten der Konsumgüterindustrie als Rohstoffe für die Herstellung neuer Produkte. Das Recycling ist auf manchen Gebieten als Methode der Rohstoffbeschaffung (u. a. bei der Wiedergewinnung von Edelmetallen aus Münzlegierungen) sehr alt, gewinnt aber im Zuge der Verknappung von Rohstoffen und Energie, sowie unter den Aspekten des Umweltschutzes auf zahlreichen weiteren Gebieten der chemisch-technischen Produktion und der Energiegewinnung zunehmend an Bedeutung. Kupfer ist zu nahezu 100 Prozent recyclingfähig; in Deutschland wird der Bedarf an Kupfer zu einem erheblichen Anteil über die Wiedergewinnung gedeckt.


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