EnEv2009
Re: EnEv2009
Hallo Zusammen,
die Grafik impliziert, dass Gebäudedämmung immer auch die Schimmelbildung nach sich zieht. Das ist natürlich ein großer Schmarrn, der aus was weiß ich für Gründen in die Welt gesetzt wird.
Schimmel bildet sich, wenn sich an Wänden Kondenswasser abschlägt, das mangels Lüftung nicht mehr verdunsten kann. Dazu müssen die Wände deutlich kälter als die Raumluft sein. Jetzt kann sich jeder selber überlegen, welche Wandinnenfläche kälter ist: Die ungedämmte oder die gedämmte?
Meine Erfahrung zeigte genau den umgekehrten Fall: Einige Stellen, an denen sich Schimmel bildete, konnten dadurch saniert werden, dass von außen eine Dämmung aufgebracht wurde und im Zuge dessen die Oberflächentemperatur der Innerseite von Außenwänden über den Taupunkt angehoben wurde.
Wichtig ist natürlich das Lüftungsverhalten: Ohne ausreichende Raumlüftung kann sich die Wasserdampfkonzentration in Räumen natürlich so steigern, dass sich auch an gedämmten Außenwänden Tauwasser abschlägt.
Lasst euch bitte nicht von irgendwelchen verwirrten Querköppen in Boxhorn jagen, die die Bauphysik auf den Kopf stellen wollen. Denkt man deren Thesen und Verbindungen konsequent zu Ende, ist das beste Haus die Jurte mongolischer Steppenbewohner, die ihr "Haus" mit elektrischen Infrarotstrahlern "beheizen". Die Energie dafür liefern wohl Wunderwindräder im Selbstbausatz, die die gesamte Windenergie vor der Windradfläche in Strom umwandeln und die man für teuer Geld bei deutschen "Fachleuten" kaufen kann.
Wir Spengler haben da viel bessere Konzepte zu bieten. Schaut ruhig mal in der nächsten "Baumetall" nach!
Sonnige Grüße
Markus Patschke



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