EnEv2009
Re: EnEv2009
Hömma!
Du schilderst Einzelfälle, die nicht im Sinne des Erfinders sind! Das hat nichts mit der Dämmung als solche zu tun, sondern mit handwerklichen Mängeln. Also: Drauf achten, dass alles richtig gemacht wird. Qualität zahlt sich aus. Doch das weiß du ja! Deshalb sollten sich Spengler mit Bauphysik befassen ... Das dient der Qualitätssicherung im eigenen Interesse!
Zum Steckdosensturm: Das ist definitiv ein schwerer baulicher Mangel, der gerügt werden sollte ... So was kostet in der Lebenszeit eines Hauses ein Vermögen!
Zum Lüftungsverhalten: Wenn keiner da ist, ist die Hauptlast (Wasserdampf) weg und der Lüftungsbedarf in der Regel am Kleinsten. Lüften, wenn man das Haus verlässt (dann sollte evtl. auch die Heizung reduziert werden) und wenn man wiederkommt, ins Bett geht etc. Man kann daraus auch eine Regelmäßigkeit machen. (Übrigens: Frische Luft heizt sich besser auf als verbrauchte.) Wärmeverluste kann man durch moderne Heizkörperventile vermeiden. Energetisch katastrofal ist "Lüftung" durch gekippte Fenster.
Lüften ist umso wichtiger, je kälter die Außenwände sind und je höher die Innentemperaturen sind. Je kleiner das Delta T zwischen Raumluft und Innerfläche der Außenwände ist, je weniger besteht die Gefahr, dass sich Tauwasser bildet. Ich bleibe dabei: Eine gute Dämmung schützt das Haus vor Schimmel und nicht umgekehrt!
Da kann der Herr Fischer erzählen, was er will!
Gruß
Markus Patschke



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